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Mit Fördergeldern vom Bund

Drei Kooperationspartner entwickeln beim Projekt „FiberSense“

Das Innovationsprojekt „FiberSense“ zielt auf ein neues Verfahren zur Herstellung von komplexen Faserverbundbauteilen ab. Eine nachhaltigere und wirtschaftlichere Produktion von Fahrradrahmen soll so ermöglicht werden.

Im Innovationsprojekt „FiberSense“ wird ein sensorgestütztes Harzinfusionsverfahren zur automatisierten Herstellung hochkomplexer Bauteile aus infusionsoptimierten CFK-Preforms entwickelt. Drei Kooperationspartner arbeiten gemeinsam an der Umsetzung. Das sind die all ahead composites GmbH, die Liquisign OHG und das Faserinstitut Bremen e.V. (FIBRE). Das im Rahmen von "KMU-innovativ: Produktionsforschung" vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) über 2,5 Jahre geförderte Projekt "FiberSense" erhält eine Zuwendung von rund 682.000 Euro.

Das Ziel des Vorhabens ist es, durch die Kombination des präzisen und ressourcenschonenden Tailored-Fiber-Placement-Verfahrens (TFP) und des voll automatisierbaren Resin-Transfer-Moulding-Verfahren (RTM) hochkomplexe Faserverbundbauteile aus trockenen, nicht vorimprägnierten Textilien herzustellen. „Das aufwendige, energieintensive Aushärten des Gewebes im Autoklaven erübrigt sich hierdurch“, heißt es in einer Pressemitteilung. Darüber hinaus ermögliche die Integration entsprechender Sensorik eine optimale Prozessauslegung und -überwachung. So werde eine ressourcen- und zeitsparende Alternative zu manufakturartigen Verfahren geschaffen und gleichzeitig eine hohe Qualität der Bauteile gewährleistet.

Die Idee zum Projekt "FiberSense" ist im Rahmen des Innovationsnetzwerks FIMATEC - Fiber Materials Technology for Healthcare and Sports entstanden, das über das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) gefördert wird. Im Zuge der Mitgliedschaft werden die Partnerunternehmen aktiv bei der Realisierung von F&E-Projekten sowie der Sicherstellung der Finanzierung unterstützt. Betreut wird FIMATEC von der IWS GmbH, die auch das Antragsmanagement der Kooperationsprojekte übernimmt und die Mitglieder intensiv bei der Entwicklung neuer Technologien begleitet.

7. Juli 2023 von Jürgen Wetzstein
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