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Minijobs werden weniger

Zahl der sozialversicherungspflichtigen Jobs im Handel steigen an

Die Einzelhandelsunternehmen in Deutschland bauen weiterhin sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse auf. Das zeigen aktuelle Zahlen der Bundesagentur für Arbeit für den Stichtag 31. März 2016. Demnach gab es in der Branche im März insgesamt knapp

45.000 sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse mehr als im Vorjahr. „Der Arbeitsmarkt im Einzelhandel ist stabil. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung steigt weiter“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Die Daten der Bundesagentur zeigen, dass gleichzeitig die Zahl der Minijobs um knapp 7.000 gesunken ist. „Der Trend geht eindeutig in Richtung Aufbau sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung. Die Zahl der Minijobs im Einzelhandel ist in den letzten Jahren um über 100.000 zurückgegangen“, so Genth weiter. Von einer Verdrängung sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplätze durch Minijobs könne im Handel folglich keine Rede sein. Vielmehr nutzten die Unternehmen die Minijobs, um Spitzenbelastungen abzufedern.

Für das laufende Jahr hatte eine HDE-Umfrage im September ergeben, dass über drei Viertel der Unternehmen mit einer konstanten Zahl von Mitarbeitern und jeweils gut zehn Prozent mit einem Auf-, bzw. Abbau rechnen. Insgesamt sind im Einzelhandel rund drei Millionen Menschen tätig. Indem der Handel Produkte und Dienstleistungen anderer Branchen in Anspruch nimmt, sichert er dort indirekt weitere 1,4 Millionen Arbeitsplätze.

21. Oktober 2016 von Pressemitteilung
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