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Käuferstruktur Pedelecmarkt 2012
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Verändertes Nutzungsverhalten

Marktforscher: Altersstruktur der Pedelec-Käufer wandelt sich

Die E-Bike-Markt ist weiterhin in Bewegung: Neue Marken und Anbieter drängen auf den Markt, aber auch auf der Seite der Pedelec-Käufer ist ein deutlicher Wandel in den vergangenen Jahren zu beobachten. Dies geht jedenfalls aus einer Mitteilung des Marktforschungs- und Beratungsunternehmens

Schlegel und Partner ( www.schlegelundpartner.de ) hervor, das den Pedelec-Markt in Deutschland untersucht hat. So ließe sich in den letzten Jahren eine deutliche Veränderung der Käuferstruktur erkennen: 2010 waren die Käufer ab 50 Jahren noch mit etwas mehr als 50 % die stärkste Gruppe. Dies habe sich jedoch innerhalb der letzten beiden Jahre gewandelt. Bereits für das Jahr 2012 sind die 18- bis 50jährigen Käufer mit einem Anteil von 60 % an den Pedelec-Käufen in der Mehrheit.

„Steigende Kraftstoffpreise, erhöhtes Verkehrsaufkommen in Ballungsräumen, unzureichende oder zu teure öffentliche Verkehrsmittel oder steigendes Umweltbewusstsein sind nur einige Gründe, die den Trend hin zum elektrifizierten Zweirad erklären“, heißt es von Schlegel und Partner.

Menschen ab 50 Jahren benutzen das Pedelec eher für Touren, zum Einkaufen und für andere Freizeit-Aktivitäten. Die Käufergruppe zwischen 18 und 50 Jahren hingegen sieht das Pedelec als Transportmittel im Alltag und vor allem als Verkehrsmittel zum Pendeln an den Arbeitsplatz, so die Beobachtung der Marktforscher.

Gleichzeitig sinkt der Anteil der 18 bis 35-jährigen mit Zugang zu einem Auto in den vergangenen Jahren laut einer Untersuchung des Instituts für Verkehrswesen ( www.ifv.kit.edu ) von 83 % (2002) auf 74 %, während der Anteil derjenigen 18- bis 35jährigen, die das Fahrrad als Transportmittel benutzen, im gleichen Zeitrahmen von 10 auf 15 % gestiegen ist.

Das Fazit der Marktforscher: „Durch die Veränderung des Nutzungsverhaltens der Käufer von elektrifizierten Zweirädern entsteht ein neues Mobilitätskonzept, welches bisher nur als Lifestyle-Ansatz wahrgenommen wurde, aber für die Nutzung als vollwertiges Verkehrsmittel noch Weiterentwicklung benötigt.“

15. November 2013 von Jürgen Wetzstein
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