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Professor Chen und sein Team wollen für einen Quantensprung sorgen
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Markteinführung schon absehbar?

Akku-Lebensdauer: Forscher halten 20 Jahre für möglich

Die begrenzte Lebensdauer und die relativ lange Ladezeiten von Akkus sind aktuell noch Hemmschuhe, die auch die Vermarktung von Elektrofahrrädern behindern. Schenkt man einem Bericht der Nanyang Technology Universität in Singapur Glauben, dann könnte diesbezüglich ein Quantensprung bevorstehen.

In einer Veröffentlichung der Universität sprechen die Forscher von einer Neuentwicklung, die es ermöglichen soll, dass sich Akkus 10.000 Mal aufladen lassen und dabei eine Lebensdauer von 20 Jahren aufweisen würden. Und: Der Ladevorgang würde sich auf wenige Minuten verkürzen.

Wenn das stimmen würde, wäre dies ein Quantensprung in der Akkutechnologie und ein schlagendes Argument für viele Skeptiker der Elektromobilität. Vereinfacht dargestellt, haben die Forscher folgendes herausgefunden: Ersetzt man die Anode der Akkus, die bislang aus Grafit besteht, durch ein neu entwickeltes Gel aus Titanium Dioxid, das darüber hinaus relativ einfach zu generieren sei, könne der beschriebene Effekt erreicht werden.

Laut Mitteilung, sei die Technology bereits von einem Unternehmen für eine eventuelle Produktion lizensiert worden. Erfinder Professor Chen Xiadong erwartet, dass die neue Batteriegeneration bereits in zwei Jahren auf dem Markt erhältlich sein könnte.

7. November 2014 von Jürgen Wetzstein
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