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Skins ist in eine finanzielle Schieflage geraten
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Insolvenzverwalter übernimmt:

Kompressionsspezialist Skins hat Insolvenz angemeldet

Der in Zug in der Schweiz ansässige Kompressionsspezialist Skins hat eigenen Angaben zu Folge Insolvenz angemeldet. Ein Insolvenzverwalter hat mit sofortiger Wirkung die Verantwortung im Unternehmen übernommen, wie Skins auf seiner Website mitteilt.

In seinem Blog ( http://watercooler.skins.net ) schreibt CEO Jamie Fuller: „Mein Management-Team und ich haben nichts unversucht gelassen, dies zu verhindern. Ich entschuldige mich in aller Form bei allen Betroffenen." Noch am Tag vor der Insolvenzanmeldung habe es Hoffnung gegeben, diesen Schritt zu vermeiden, so Fuller. „Aber die Ereignisse haben sich gegen uns verschworen und uns keine andere Wahl gelassen.“ Fuller beschreibt einen der Hauptgründe für die finanzielle Schieflage des Unternehmens, das er vor 17 Jahren übernommen hatte, der globalen Finanzkrise im Jahr 2008 zu. Dies sei der Ausgangspunkt für die Schwierigkeiten gewesen – ein Teil des Unternehmens wurde an ein Private Equity Unternehmen verkauft und im Anschluss mit Hilfe eines japanischen Partners wieder zurückgekauft. Ein schlechter Deal offenbar, der das Unternehmen finanziell so stark belastete, dass es jetzt zur Insolvenz führte.

Fuller geht davon aus, dass die Marke nicht verschwinden wird, sondern unter der Führung eines neuen Eigentümers weiterleben wird.

23. Januar 2019 von Jürgen Wetzstein
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