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Nur eine Delle oder die Trendwende?

Holländischer E-Bike-Markt schaltet in den Rückwärtsgang

Zum ersten Mal seit 2004 sind die Absatz- und Umsatzzahlen von E-Bikes in den Niederlanden in diesem Jahr rückläufig. Dies meldet das englischsprachige Fachmagazin Bike Europe unter Berufung auf Zahlen von GfK Benelux.

Demnach seien zwischen Januar und Oktober bei unseren holländischen Nachbarn 146.282 E-Bikes verkauft worden, was eine nur etwas geringere Stückzahl als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum sei. Sehr deutlich fällt die Veränderung hingegen bei der wertmäßigen Betrachtung aus: Hier stehen für 2012 rund 12 % weniger Umsatz mit E-Bikes zu Buche. „Es sieht so aus, als ob der Zuwachs der Zahl der verkauften E-Bikes als auch der Anstieg der Durchschnittspreise allmählich zum Halten kommt“, wird GfK-Mitarbeiter Niels van Steijn von Bike Europe zitiert.

Ob der diesjährige Rückgang schon der Anfang vom Ende des E-Bike-Booms sei, ließe sich nicht sicher sagen, so die GfK-Experten, da die Ursachen für den Rückgang nicht bekannt sind. „Wir müssen bis nächstes Jahr abwarten, um zu sehen, ob dies eine Trendwende oder lediglich eine vorübergehende Wachstumsdelle ist“, so van Steijn.

Im Vergleich zu anderen Fahrradtypen steht der niederländische E-Bike-Markt übrigens noch gut da: Laut GfK-Zahlen ist der Absatz von City-Rädern in den Niederlanden um ganze 23 % zurückgegangen, der von Kinderrädern um 21 %.

13. Dezember 2012 von Markus Fritsch
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