Erfinderpreis in Nürnberg überreicht
Bundeswirtschaftsministerium prämiert neue Halterung für Fahrradkörbe
Der 32jährige Ingenieur für Physikalische Technik hatte die Idee, eine Halterung zu schaffen, die für beinahe alle Gepäckträger passt und für jede Art von Körben geeignet ist, und hat diese neben seinem Studium innerhalb von drei Jahren zur Marktreife und Serienproduktion gebracht. Unterstützung erhielt er dabei durch die SIGNO-Förderung des Bundeswirtschaftsministerium. Dadurch erhielt er 50 % Zuschuss für Kosten von Patentrecherche und Patentanmeldung sowie eine Projektbegleitung durch den SIGNO-Partner Heidrun Stubbe GmbH.
Ausgangspunkt war eine umfassende Patentrecherche, die ergab, dass bereits seit vielen Jahren verschiedene Haltesysteme für Fahrradkörbe erdacht und als Patente oder Gebrauchsmuster angemeldet wurden. „Diese waren aber entweder nicht universell verwendbar, nicht sicher oder zu aufwändig und teuer in der Herstellung“, heißt es in einer Mitteilung.
Floryszczak meldete seine Erfindung für eine neuartige Halterung über einen Patentanwalt beim Deutschen Patentamt an und erhielt nach mehr als zwei Jahren dafür ein Patent. In der Zwischenzeit baute er zusammen mit seinem handwerklich versierten Vater zahlreiche Prototypen, verbesserte das Design, suchte und fand Hersteller und trat mit Händlern in Kontakt.
Inzwischen wird das Haltesystem ( www.muli-bike.de ) im Fachhandel und im Internet zum Verkaufspreis von rund 12 EUR verkauft.
Diese Entwicklung überzeugte auch eine Fachjury, so dass Floryszczak beim Wettbewerb "i hoch 3" des Bundeswirtschaftsministerium den ersten Platz belegte. Die Preisverleihung fand auf der internationalen Erfindermesse IENA in Nürnberg statt.
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