Generalversammlung
Erhard Büchel als WBIA-Präsident bestätigt
Die Corona-Pandemie machte ein physisches Treffen der Verbandsmitglieder unmöglich. So trafen sich die WBIA-Mitglieder Conebi (Europa), People for Bikes (USA), Bicycle Association Japan, Taiwan Bicycle Association TBA, All India Cycle Manufacturers Association, NADBM (Russland) und ANAFABI (Mexiko) zum Austausch per Videocall.
Beschlossen wurde dabei, dass das Sekretariat des Verbandes auch weiterhin vom Conebi-Sekretariat geführt wird. Gleichzeitig wurde Erhard Büchel als Präsident des WBIA bestätigt. Büchel ist derzeit auch Präsident des europäischen Verbands Conebi.
Sicherheitsthemen auf der Agenda
Ein Thema der Generalversammlung war wenig überraschend die Corona-Pandemie und deren Auswirkungen auf die Fahrradbranche. Ein weiterer Punkt waren Sicherheitsdiskussionen bezüglich der Nutzung von Fahrzeugen wie E-Scooter, Hoverboards oder Segways. Hier bringt sich der WBIA bei der in den vergangenen Monaten geführten Diskussion über mögliche Richtlinien für die Benutzung solcher Fahrzeuge ein. Hintergrund sind die Berichte über ansteigende Unfallzahlen, in die diese Fahrzeuge verwickelt seien. Ebenfalls involviert sei der WBIA bei der Erarbeitung von internationalen Regelungen, welche das Radfahren sicherer machen sollen. WBIA nennt diesbezüglich den Austausch mit der Automobilindustrie, beispielsweise über technische Ausstattungen von Autos, Bussen und Lastwegen, die Unfälle mit Radfahren verhindern helfen. Und nicht zuletzt befinde sich der Masterplan der Europäischen Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Fahrradförderung in der Entwicklung. Dieser soll Ende 2021 auf einem hochrangigen Treffen der nationalen Regierungen in Österreich offiziell vorgestellt werden.
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