Leichter, steifer, intelligenter
Fox investiert viel Hirnschmalz bei 2010er Dämpfern und Gabeln
Die kartuschenähnlichen Fit-Dämpfung kennen bereits die Besitzer von Fox-Gabeln mit 36-mm-Standrohren, also den Modellen für den Freeride- und All-Mountain-Einsatz. Für 2010 wird diese Technologie nun auch bei den Modellen mit 32-mm-Standrohren eingeführt. Gegenüber dem weiterhin angebotenen offenen Ölbad kommt diese Bauweise mit einer geringeren Ölmenge und somit weniger Gewicht aus. Dazu kommt noch eine überarbeitete Konstruktion der Gabelbrücken und Tauchrohre. Alle Maßnahmen zusammen ergeben je nach Modell eine Gewichtsersparnis von 100 bis 148 Gramm. Die 2010er 32 F100 liegt damit nur noch bei 1430 Gramm Gewicht. Und eine Float, die künftig mit 140 und 150 mm Federweg angeboten wird, gibt es schon ab 1620 Gramm.
Weitere Vorteile der Fit-Kartusche sind u.a. ihre gekapselte Bauweise, die Schmutz und Luft fern hält, sowie ihre sehr feinfühlige Dämpfungsverstellung mit größerem Einstellbereich.
Dämpfer mit "Bottomless Feel"
Bei den Dämpfern legt Fox 2010 mit den Modellen DHX RC4 und DHX RC2 zwei neue Flagschiffe für den Downhill-Markt auf, an denen Profis und Biker mit vergleichbaren Ansprüchen nahezu jeden Parameter fein justieren können – von der Low- und High-Speed-Compression bis hin zur Charakteristik des Endanschlags.
Für letztere Einstellung ist vor allem auch die neue Boost-Ventiltechnik zuständig, mit der im kommenden Modelljahr optional auch die Luftdämpfer der Float-Linie erhältlich sind. Den dadurch veränderten Endanschlag beschreibt Fox als „bottomless Feel“, also als ob es keinen Endanschlag mehr gebe. Gleichzeitig könne mit dem Boost-Ventil auch der Losbrechmoment, im Fox-Jargon ProPedal genannt, künftig feiner abgestuft werden.
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