Neue Markt-Offensive aus Frankreich:
Hutchinson will sich stärker in Deutschland engagieren
sollen bundesweit fünf Handelsvertreter mit den Fahrradreifen von Hutchinson auf Tour gehen. Im Mittelpunkt stehen hierbei insbesondere die Modelle für MTBs und Rennräder, mit denen sich die Franzosen als Pioniere bei der Tubeless-Technologie bereits einen Namen in der Radsport-Szene gemacht haben.
Mit dem eigenen Team will Hutchinson allerdings nicht in Konkurrenz zum D-Vertreiber Wiener Bike Parts treten, sondern vielmehr dessen Arbeit unterstützen. Somit fällt den Handelsvertretern auch eher die Rolle von Verkaufsunterstützern zu, und weniger die eines Verkäufers (wenngleich über den Hutchinson-Außendienst Bestellungen bei Wiener Bike Parts platziert werden können). Konkrete Aufgaben für das neue Hutchinson-Team seien etwa die technische Schulung von Händlern, deren Beratung bei der Präsentation der Reifen sowie Unterstützung bei lokalen Events, erklärt Exportleiter Gilles Cazier gegenüber velobiz.de auf der Taipei Cycle Show.
Das fünfköpfige Team soll in Deutschland ab 1. April auf Tour gehen. In den nächsten Tagen wollen die Franzosen bekannt geben, mit welchen Personen das Team besetzt sei. Gegenwärtig seien noch nicht alle Verträge unterschrieben, deshalb noch die diesbezügliche Diskretion.
Der französische Hutchinson-Konzern erzielte 2007 einen Umsatz von rund 3 Mrd. EUR, davon rund 61 % als Automotive-Zulieferer. Weitere 15 % wurden mit Konsumgütern erwirtschaft, wozu u.a. auch die Marken Spontex (Schwämme), Nuk (Baby-Accessoires) und Mapa (Haushaltshandschuhe) zählen. Hutchinson selbst ist wiederum seit 1974 eine Tochter des französischen Mineralöl-Konzerns Total (Umsatz: 158 Mrd. EUR).
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