Wertvoller (TV-)Beitrag zur Verkehrssicherheit
Private Initiative bringt (radelnde) Kinder und Lkw-Fahrer zusammen
Das Aufeinandertreffen von LKW und Fahrrad im Straßenverkehr ist eine der kritischsten Situationen überhaupt. Wenn radelnde Kinder unterwegs sind, gilt das umso mehr. Kommt es zu einem Unfall, sind die Folgen oftmals fatal.
Zwar wird in der Verkehrserziehung in den Schulen mit erhobenem Zeigefinger vor den Gefahren beispielsweise durch den "Toten Winkel" gewarnt, doch meist nur theoretisch. Doch das geht besser und einprägsamer: In einer fränkischen Gemeinde bringt eine private Initiative des örtlichen Skiclubs zusammen mit einem LKW-Fahrer einen 40-Tonner und interessierte Kinder zusammen. Auf einer gemeinsamen Fahrt lernen die Kinder kennen, was der LKW-Fahrer im Führerhaus sehen kann – und was eben auch nicht. Ein Aha-Effekt für alle Beteiligten. Ehrenamtlicher Mit-Initiator dieser Aktion ist Michael Wald, in der Fahrradbranche bekannt als Vertriebsmann bei Paul Lange in Stuttgart. Über die sozialen Medien machte diese erfolgreiche Aktion die Runde – so dass auch der Bayerische Rundfunk aufmerksam wurde. Rechtzeitig zu Beginn des neuen Schuljahres in Bayern war nach einem Drehtag vor Ort der Beitrag für die „Abendschau“ im Kasten und wurde kürzlich zur besten Sendezeit ausgestrahlt. Der Beitrag ist weiterhin in der Mediathek des Bayerischen Fernsehens verfügbar.
„Die Resonanz auf unsere Aktion ist phänomenal“, freut sich Michael Wald gegenüber velobiz.de. Das Interesse anderenorts, ähnliche Aktionen zur Verkehrserziehung durchzuführen, sei ebenfalls groß – und gerne gebe man dabei Tipps und Informationen, was bei der Durchführung zu beachten sei. Abschließend erklärt Micheael Wald sein ehrenamtliches Engagement in dieser Sache: „Wenn wir durch unsere Aktion nur einem Kind das Leben retten können, dann hat sich der Aufwand schon gelohnt“.
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