Neue Datenbank über Akkubrände:
velotech.de will den Ursachen auf den Grund gehen
Der jüngste Fall, bei dem ein E-Bike-Besitzer durch eine Akku-Explosion schwer verletzt wurde , hat nicht wenige in der Branche aufgeschreckt. Auch wenn der fatale Unfall wohl vor allem erst durch massive Manipulationen am Akku und am Ladegerät möglich wurde, zeigt dies doch das grundsätzliche Gefahrenpotenzial von E-Bike-Technik. „Viele Ursachen werden diskutiert, alle reden mit, aber keiner blickt durch“, behauptet Brust. Als akkreditiertes Prüfinstitut sieht er deshalb sein Unternehmen velotech.de in der Pflicht, den Ursachen genauer auf den Grund zu gehen.
Mit einer Datenbank wollen die Schweinfurter künftig Schadensfälle an E-Bikes sammeln und auswerten. Dabei soll jedoch kein Anbieter an den Pranger gestellt werden: „Das Fabrikat, die betroffenen Firmen und Personen werden nicht genannt. Über vermutliche Ursachen und Folgen wird neutral berichtet“, verspricht Brust. Die Schadensfälle sollen untersucht und deren Ursachen bzw. Schuldfrage ermittelt werden. Die Ergebnisse werden dann beginnend ab Anfang August regelmäßig von velotech.de veröffentlicht.
„Wir sind davon überzeugt, dass bessere Informationen zu besseren Lösungen führen. Diese Informationen wollen wir liefern und hoffen auf rege Beteiligung der Branche“, sagt Brust, der dabei insbesondere auch auf Beteiligung aus dem Fachhandel hofft. „Vor allem die Fachhändler haben einen guten Einblick“, so Brust.
Schadensmeldungen können per E-Mail an brust@velotech.de oder per Post an velotech.de GmbH, Gustav-Heusinger-Str. 21, 97424 Schweinfurt erfolgen.
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