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New corporate design of the Volkswagen Group
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Geplante Beteiligung angekündigt

VW will ins Fahrradleasinggeschäft einsteigen

In einer Pressekonferenz im Vorfeld der morgen startenden IAA Mobility hat Volkswagen konkrete Pläne für den Bereich Fahrradleasing formuliert. Dabei will sich das Unternehmen an einem etablierten Anbieter beteiligten.

Der Volkswagenkonzern sieht sich in einem Transformationsprozesse vom Automobilhersteller zum ganzheitlichen Mobilitätsanbieter. Dies wurde heute im Vorfeld der Münchner Fachmesse IAA Mobilität bekannt gegeben. Der Zehn-Punkte-Plan definiert als strategischer Rahmen die wichtigsten Handlungsfelder der Transformation des Konzerns. Darin spielen die vier Technologieplattformen des Unternehmens eine wichtige Rolle: Architektur, Batterie & Laden, Software und Mobilität.

Geplanter Einstieg bei Pon-Tochter

Als einen „wichtigen Beleg für die Transformation des Konzerns zum ganzheitlichen Anbieter nachhaltiger Mobilität“, beschreibt Volkswagen in einer Pressemitteilung die geplante Beteiligung der Volkswagen Financial Services an Bike Mobility Services. BMS ist eine Tochtergesellschaft des niederländischen Pon-Konzerns, der wieder ein langjähriger Kooperationspartner von VW ist. Das Unternehmen umfasst Marken wie Business Bike, Lease A Bike und B2Bike.
Zu den Ambitionen des VW-Konzerns im Fahrradleasing-Geschäft heißt es: „Dieser Markt boomt, da viele Unternehmen als Erweiterung des klassischen Flottengeschäfts die Mobilitätsangebote für ihre Mitarbeiter auf Fahrräder ausweiten. Der Konzern will sein Fahrradleasinggeschäft als zusätzlichen Profitpool weltweit deutlich ausbauen, wobei der Schwerpunkt auf Europa und den USA liegt.“ Ziel sei es, Europas größter herstellereigener Zweirad-Finanzierer zu werden.

In diesem Zusammenhang kündigt VW eine neue Mobilitätsplattform an, die zusammen mit Europcar aufgebaut wird. Sie wird alle Mobilitätsbedürfnisse abdecken, von stundenweisen Mietangeboten bis hin zum Leasing über mehrere Jahre. Darüber hinaus soll sie Dienste von Drittanbietern wie E-Scooter und öffentliche Verkehrsmittel selbst für kürzere Nutzungszeiten von wenigen Minuten bequem in einer App bündeln. Nach einem erfolgreichen Pilotprojekt in Wien soll die Plattform nun sukzessive in Deutschland und Europa ausgerollt werden.

4. September 2023 von Jürgen Wetzstein

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