Relaunch nach langer Pause
Steppenwolf ist wieder zurück
Einen Relaunch der Marke Steppenwolf haben wohl die wenigsten noch erwartet, aber nach langer Dürrephase geht es für die Marke unter dem Motto „Be Wild“ nun wieder weiter. Auf der Eurobike wollen die Macher ihre neuen Bikes zeigen. Überzeugt werden sollen die Kunden mit markantem Rahmendesign sowie sportlichen Geometrien. Steppenwolf soll damit anknüpfen an die Wurzeln von damals.
Steppenwolf E-Bikes werden in Deutschland als Marke der Zweirad Union in Sangerhausen produziert. Die Modellpalette umfasst drei Haupt-Kategorien mit 18 E-Bikes, von 160 mm MTB-Fully und SUV-Fully bis hin zu sportlichen Wave Rahmen mit 100 % Shimano E-Bike Antrieben. Mit einer breiten Palette bedient Steppenwolf die vielseitigen Ansprüche und Wünsche unterschiedlicher Kunden. Die Preisrange der Steppenwolf E-Bikes liegt zwischen 3.800 bis 6.700 Euro.
Steppenwolf Bikes werden ausschließlich über den Fachhandel vertrieben und sollen schon im Frühjahr 2024 in den Fahrradläden verfügbar sein. Steppenwolf schlägt mit dem Relaunch ein neues Kapitel in seiner bewegten Geschichte auf. In den 90er Jahren von Roland Liertz gegründet, etablierte sich die Marke mit ihrem Baukasten-System im Handel und war dort lange Zeit erfolgreich – bis schließlich die Insolvenz in 2012 zum Knick führte. Die Mifa übernahm damals die Vermögenswerte, was aber letztlich zu keinem Erfolg führte. 2016 unternahmen Mifa und Gründer einen weiteren Versuch, mit Steppenwolf Travel an alte Glanztage anzuknüpfen, doch 2017 war Mifa dann selbst insolvent. Aus ihr entstand dann die Sachsenring Bike Manufaktur, die sich bis 2021 halten konnte, bis jetzt die neuen Eigentümer, nun als Zweirad Union, den Standort Sangershausen wieder in ruhigere Fahrwasser führen konnten.
Roland Liertz war wieder in beratender Tätigkeit beim Relaunch von Steppenwolf dabei, allerdings ist die Marke nun eine 100-prozentige Tocher von Zweirad Union, die durch alle Turbulenzen der Vergangenheit die Rechte der Vorläuferunternehmen übernommen hat. Nun also geht es wieder weiter. Ein Vertriebsteam steht teilweise bereits in den Startlöchern und soll auch noch weiter ausgebaut werden, bis es sich dann auf der Eurobike (Halle 12.1, Stand A13/A15) vorstellt.
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