Österreicher steigen um
VCÖ macht sich für mehr Fahrradstraßen stark
50 Prozent gestiegen sind. Fahrradstraßen sind vor allem ein gutes Angebot für jene, die vom Auto auf das Fahrrad umsteigen möchten.
"Die Österreicherinnen und Österreicher entdecken zunehmend ihre Liebe zum Radfahren. Und das ist aus vielerlei Gründen gut. So kann Österreich die Energie- und Klimaziele nur erreichen, wenn mehr Strecken mit dem Fahrrad zurückgelegt werden", betont VCÖ-Experte DI Martin Blum.
Eine VCÖ-Studie zeigt, dass das Umsteigepotenzial in Österreich sehr groß ist. Jede elfte Autofahrt ist kürzer als ein Kilometer, fast jede zweite Autofahrt ist kürzer als fünf Kilometer. Der VCÖ weist darauf hin, dass gerade bei Kurzstrecken der Spritverbrauch und damit der Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase sehr hoch sind.
"Man muss es Autofahrerinnen und Autofahrern den Umstieg so einfach wie möglich machen. Dazu gehören auch Infrastrukturmaßnahmen, wie etwa Fahrradstraßen, die das Radfahren in der Stadt gerade für Neueinsteiger attraktiv macht", betont VCÖ-Experte Blum.
Gerade in der Stadt tragen Autofahrer, die auf das Fahrrad umsteigen, wesentlich zur Verringerung der Verkehrsprobleme bei. Weniger Staus sind die Folge, was dem Wirtschaftsverkehr sehr nutzt. Auch die in Österreichs Ballungsräumen ohnedies schlechte Luftqualität wird verbessert. "Die Österreicher werden in ihrer Mobilität immer vielfältiger. Immer mehr nutzen alle Verkehrsmittel. Und das ist gut so, weil damit das gegenseitige Verständnis steigt. Je mehr das rücksichtsvolle Miteinander statt Gegeneinander das Verkehrsverhalten bestimmt, umso besser für die Verkehrssicherheit", stellt VCÖ-Experte Blum fest.
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