Kleines Teil, großer Nutzen:
ZF Friedrichshafen baut Portfolio mit E-Bike-Sensoren aus
Die Drehzahlsensoren der GS-Reihe sind speziell für die Anwendung in Pedelecs und S-Pedelecs entwickelt worden. Die Sensoren basieren auf dem Prinzip des Hall-Effektes und damit berührungslos und verschleißfrei. „In der Kombination mit ferromagnetischen Geberrädern kann eine hochauflösende Geschwindigkeitsmessung mit über 50 Impulsen pro Umdrehung problemlos realisiert werden“, heißt es vom Hersteller. In der Praxis führe das zu einem feineren, direkteren Ansprechen des E-Bike-Antriebs – vor allem bei niedrigeren Geschwindigkeiten. Und nicht zuletzt kann auf einen externen Magneten verzichtet werden, der bei herkömmlichen Reed-Schaltern eingesetzt wird und schon bei geringen Verschiebungen auf der Speiche zu Funktionsversagen führe.
Neuer Sensor im Portfolio
Neu im Portfolio von ZF ist der E-Bike-Sensor „GS82-AA02“. Er ist deutlich kompakter (21,75mm lang, 9,35mm im Durchmesser) und optimiert für den Einsatz in E-Bikes. Als Standard wurde der für E-Bikes entwickelte Higo-Stecker ausgewählt mit einem Querschnitt von nur 0,14 mm². Je nach Kundenwunsch kann die Kontaktierung über Stecker oder Kabel sowie Kabellänge vorausgewählt werden. Der Sensor benötigt eine konstante Spannungsversorgung von 6,5 – 20 VDC und misst Frequenzen zwischen 1 und 2.500 Hz. Sie sind für einen Temperaturbereich von -20°C bis +80°C ausgelegt. Ursprünglich wurde der ZF-Sensor für ABS-Anwendungen entwickelt. Doch neben E-Bikes nennt ZF auch E-Scooter als ein Zielmarkt für den kleinen Sensor.
für unsere Abonnenten sichtbar.