Trotz hoher Aufbruchsicherheit
Stiftung Warentest kritisiert Schwächen bei vielen Fahrradschlössern
die Schadstoffbelastung bei vielen Schlössern zu hoch sei. „Emsige Radfahrer müssen ihr Fahrradschloss immer wieder anfassen. Über Schadstoffe sollten sie sich dabei keine Gedanken machen müssen. Deshalb haben wir berührbare Teile wie Griffe und Ummantelungen auf Schadstoffe untersucht“, begründet die Stiftung Warentest (Stiwa) , warum dieses Kriterium bei der Notenvergabe so wichtig war. Laut Stiwa sei man fündig geworden: Genannt werden krebserregende oder krebsverdächtige polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) oder problematische Phthalat-Weichmacher. Gleich sieben Schlösser wurden deshalb auf mangelhaft abgewertet.
Günstige Schlösser fallen durch
Auffällig bei den Testergebnissen ist, dass sowohl bei Falt- als auch bei Bügelschlössern bei günstigen Modellen, z.B. von Fischer und Prophete, offenbar Abstriche bei der Aufbruchsicherheit gemacht werden müssen.
Insgesamt kamen wenig überraschend Bügelschlösser mit den besten Noten ins Ziel – und zwar in knappen Abständen Modelle von Trelock, Kryptonite, Btwin und Abus. Bei den Kettenschlössern hatte Abus hingegen mit dem im Testfeld teuersten Modell Granit City Chain X Plus 1060 deutlich die Nase vorne (Note 1,8) – es war das einzige Modell, das hier keine Abstriche wegen Schadstoffen zu verzeichnen hatte.
Bei Faltschlössern war Axa mit dem Faltschloss Toucan 80 (Note 3,3) vorne, bei Panzerkabelschlössern war es Abus mit dem Granit Steel-O-Flex X Plus 1025 (Note: 2,6) vor Contec (PowerLoc) und Trelock (PK 515).
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